Fix oida,
mein guter Freund iHad hat in Berlin seine erste Werkschau. Hier der Text:
Vor der spiegelglatten Scheibe, hinter der die polierten Oberflächen der iPods, iPhones und anderen Ikonen auf Käufer aus der neuen digitalen Bourgeoisie warten, liegt der steinerne Bürgersteig. Auf dieser rauen Textur beginnt die Welt von iHad. Die Turnschuhe des Künstlers erfühlen die Oberfläche der Stadt, suchend erforscht der aus der Schweiz stammende iHad seit Jahren Metropolen wie Berlin, Barcelona, Rotterdam oder London. Wo er auch geht, hinterlässt er seine Kunst. Ganz Kind einer Generation, die immer eine Wahl hatte, benutzt er dabei eine Vielzahl von Medien, die er auch oft miteinander mixt.
Die Kunstuni, Szenebars und Vernissagen sind nicht sein natürlicher Lebensraum. iHad setzt seine Kopfhörer auf und lässt den Rhythmus der Musik, die ihm soviel mehr bedeutet als oberflächlichler Smalltalk mit Galleristen, Teil und Metronom seines Werkes werden.
Eine erste Werkschau mit Stencils, Siebdrucken, Fotografie, Grafik und Objekten präsentiert er jetzt im Hinterhof, sicher versteckt vor dem spiegelnden Lack neuer Autos, den unverständigen Blicken der Hipstertouristen und dem Mainstream.
Vernissage ist am Freitag, dem 16. April ab 18.00 und zwar hier

